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Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Mitbestimmung

Online-Workshop für Betriebsratsmitglieder vor dem Hintergrund der Corona-Krise

  • Konzept

    Die Ausbreitung von COVID-19 und die von staatlicher Seite, aber auch durch die Privatwirtschaft ergriffenen Maßnahmen zur Prävention und Bewältigung der Folgen der Krise haben die betriebliche Mitbestimmung vor bis dahin ungeahnte Herausforderungen gestellt.

    Das Format bietet Betriebsratsmitgliedern der Assekuranz die Möglichkeit, sich branchenintern zu den gesammelten Erfahrungen auszutauschen, aufgetretene Herausforderungen und deren Lösungen zu diskutieren und gemeinsam nach Ansätzen für die Weiterentwicklung der Betriebsratsarbeit in der Versicherungswirtschaft zu suchen.

    Auf der Grundlage der von den Teilnehmern priorisierten Themen beantworten Dr. Sandra Kreft (Rechtsanwältin beim Arbeitgeberverband der Versicherungswirtschaft) und Tobias Vögele (Bereichsleiter Personalwesen bei der SIGNAL IDUNA Gruppe) die offenen personalpraktischen und arbeitsrechtlichen Fragen der Teilnehmer und werfen einen Blick auch auf Fragestellungen aus der Praxis, die bis vor kurzem noch kurios erschienen, beispielsweise

    • Zulässigkeit der Körpertemperaturmessung bei Mitarbeitern?
    • Maskenpflicht im Unternehmen und Folgen einer Nicht-Beachtung
    • Erstattung der Taxikosten für den Transport des betrieblichen Bildschirms ins Homeoffice?
    • Muss der Arbeitgeber den Kaffe im Homeoffice zahlen?

    Begleitet werden Dr. Sandra Kreft und Tobias Vögele von den Online-Moderatoren Katharina Behrens und Marvin Schweers, die kurzweilig und interaktiv durch den 2x3 stündigen Online-Workshop führen.

  • Ziele / Nutzen
    • Brancheninterner Austausch zu den aus dem Blickwinkel der Mitbestimmung während der Corona-Krise gesammelten Erfahrungen
    • Austausch über mögliche Lösungsansätze zu aufgetretenen Herausforderungen
    • Vermittlung notwendiger rechtlicher Grundlagen zur Beantwortung von wiederkehrenden Fragestellungen (z.B. Verzugslohnrisiko, Verpflichtung zu Corona-Tests, virtuelle Betriebsratssitzungen)
    • Impulse für die praktische Betriebsratsarbeit und Handlungsempfehlungen für aktuelle Fragestellungen
    • Befähigung der Teilnehmer zur Nutzung virtueller Möglichkeiten der Zusammenarbeit und agile Methoden
  • Inhalte
    • Wie hat sich die Zusammenarbeit zwischen den Betriebsparteien verändert? Was davon soll nach dem Ende der Pandemie weiter fortgeführt werden?
    • Welche Wege wurden gegangenen, um die Ansprechbarkeit für die Mitarbeiter:innen zu gewährleisten?
    • Welche (arbeits-)rechtlichen Hürden haben sich gezeigt? Welche Lösungen wurden gefunden?
    • Gab es Herausforderungen bei der Anwendung der geltenden kollektivrechtlichen Regelungen, insbesondere auf Mitarbeitende im Homeoffice?
    • Wie nutzen die Unternehmen die gewonnenen Erfahrungen als Chance für die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen?

    Angemeldete Teilnehmer des Online-Workshops haben darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Fragstellungen einzubringen. Kontaktieren Sie dazu bis 2 Wochen vor dem Seminartermin die Ansprechpartner der DVA.

  • Teilnahmeinformationen

    Zielgruppe
    Mitglieder und Ersatzmitglieder im Betriebsrat eines Versicherungsunternehmens

    Teilnahmevoraussetzung
    Arbeitsrechtliche Grundkenntnisse, insbesondere zum Betriebsverfassungsrecht

    Technische Teilnahmevoraussetzung
    Die Durchführung erfolgt Online über Zoom. Voraussetzung für die Teilnahme ist neben einem Rechner eine ausreichend schnelle Internetverbindung, Headset (Hören, sprechen) sowie eine Webcam.

    Wichtig: Sollten die Richtlinien Ihres Unternehmens eine Nutzung von ZOOM nicht zulassen, kontaktieren Sie bitte den Ansprechpartner der DVA.

    Unsere Datenschutzhinweise für Teilnehmer finden Sie hier.

Web-Code
V7305
Preis

189,00 € netto
219,24 € brutto

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