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Warum Arbeitsschutz nicht vor Arbeit schützt!

Mitbestimmung im Arbeits- und Gesundheitsschutz

  • Konzept

    Die Ausübung von Beteiligungsrechten im Arbeits- und Gesundheitsschutz gehört zu den Kernaufgaben der Betriebsratsarbeit. Viele Gremien bilden eigens hierfür Ausschüsse, die mit dem Arbeitgeber gemeinsam Themen aus dem gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz bearbeiten und Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung initiieren.

    Zwar sind die meisten Arbeitsplätze in der Assekuranz nicht besonders risikobehaftet. Es existieren aber auch in Verwaltungsorganisationen spezifische Risiken und insbesondere die psychischen Beanspruchungen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Deshalb sollten auch Mitglieder von Betriebsräten in der Assekuranz über das relevante Wissen verfügen.

    Die Materie ist komplex: Neben das System des gesetzlichen Arbeitsschutzes treten berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regelwerke, etwa die für Verwaltungen äußerst relevante DGUV Information 215-410 (Bildschirm- und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung). Nur wer sich hier genügend auskennt, behält die Orientierung und kann der übertragenen Verantwortung gerecht werden.

    Das Seminar vermittelt das relevante Fachwissen und sensibilisiert für bestehende Beteiligungsrechte. Es werden pragmatische Ansätze aufgezeigt, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Dialog mit dem Arbeitgeber zu verbessern und pragmatische Lösungen zu finden.

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    Video-Interview mit Tobias Vögele

    Warum ist Arbeitsschutz in Versicherungsunternehmen ein wichtiges Thema? Welche Rolle spielen Betriebsräte dabei? Welche Bedeutung hat die Gefährdungsbeurteilung? HR-Spezialist, Rechtsanwalt und Trainer des Seminars "Warum Arbeitsschutz nicht vor Arbeit schützt!" beantwortet diese Fragen im Video-Interview: 

  • Ziele / Nutzen
    • Die Teilnehmer befassen sich intensiv und anhand von typischen Fallkonstellationen aus der Assekuranz mit den einschlägigen Vorgaben des gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
    • Die Mitbestimmung im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz wird optimiert und der Dialog zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat versachlicht.
    • Die Teilnehmer erhalten umfangreiche Arbeitshilfen, um die Einhaltung aller zwingenden Vorgaben sicherzustellen.
  • Inhalte

    • Aus dem materiellen Arbeits- und Gesundheitsschutz:

      • Arbeitszeitrecht
      • Urlaubsrecht
      • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
      • Erwerbsunfähigkeit
      • Jugendarbeitsschutz und Mutterschutz
      • Teilhabe von behinderten Menschen am Arbeitsleben
      • Grundpflichten des Arbeitgebers im Arbeitsschutz
      • Delegation von Unternehmerpflichten
      • Unterweisung
      • Gefährdungsbeurteilung
      • Wirksamkeitskontrolle
      • Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen

    • Aus dem Betriebsverfassungsrecht:

      • Zuständigkeiten im Arbeits- und Gesundheitsschutz
      • Unterrichtungs- und Erörterungspflicht des Arbeitgebers
      • Mitbestimmung bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz
      • Gestaltung von Arbeitsplatz, Arbeitsablauf und Arbeitsumgebung
      • Mitbestimmung bei gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen
      • Zustimmungsverweigerungsrecht bei personellen Einzelmaßnahmen

  • Teilnahmeinformationen

    Zielgruppe

    • Mitglieder von Betriebsräten, die sich im Rahmen ihrer Rolle mit Fragestellungen aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz befassen
    • Vom Betriebsrat bestimmte Mitglieder im Arbeitsschutzausschuss nach § 11 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG)

    Unsere Datenschutzhinweise für Teilnehmer finden Sie hier.

Web-Code
V7002
Preis

640,00 zzgl. ges. Mwst.

761,60 € inkl. MwSt.

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