Deckungsfragen in der Kraftfahrtversicherung

Technische Sachverhaltsaufklärung und rechtliche Leistungsprüfung

  • Ziele / Nutzen

    Das Seminar behandelt häufig auftretende Fragestellungen aus dem Deckungsbereich. An aktuellen Beispielen werden typische Streitpunkte aus der Kfz-Haftplicht- sowie der Kaskoversicherung mit Lösungsansätzen aufgezeigt und wichtige Fragen der Schadenregulierung erörtert.

    Die Teilnehmer erhalten Informationen zu:

    • Vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalls
    • Schwarzfahrt/unbefugter Gebrauch
    • Wildschaden/Rettungskostenersatz
    • Vandalismus/Unfall
    • Unfallflucht KF/KH
  • Inhalte

    Technische Fragen spielen bei der Deckungs- und Leistungsprüfung zunehmend eine wichtige Rolle. Nur bei vollständiger Aufklärung und Aufarbeitung des Sachverhalts kann die richtige Regulierungsentscheidung getroffen werden.

    Mit interdisziplinären Ansätzen greifen die Referenten Themenkomplexe auf, mit denen sie in ihrer beruflichen Praxis zunehmend zu tun haben. Im Fokus stehen Schadenfälle, die mit der herkömmlichen Informationsbeschaffung häufig schwer aufzuklären sind.

    Der vorsätzliche herbeiführte Versicherungsfall, sei es der Unfall oder die mut- oder böswillige Beschädigung, ist äußerlich von dem „echten Schadenereignis“ nicht zu unterscheiden. Hinter dem Wildschaden, noch mehr aber hinter dem Wildausweichschaden, wird oft ein Unfallgeschehen aufgrund einer Alkoholisierung oder eines Fahrfehlers zu vermuten sein, ebenso bei der Unfallflucht. Die Rechtsprechung zu diesen Schadenfällen und Obliegenheiten ist im Fluss, führt teilweise zu komplexen Deckungsfragen, wie etwa der – in der Rechtsprechung unterbliebenen – Abgrenzung der mut- und böswilligen Beschädigung vom Unfall oder der rechtlichen Einordnung der Unfallflucht als selbstständige vertragliche Verpflichtung neben der strafbewehrten gesetzlichen Verpflichtung des § 142 StGB. Für die Regulierung hat die Klärung dieser Fragen eine erhebliche Bedeutung.

    Im Wechsel mit der rechtlichen Aufbereitung der Themen werden die Möglichkeiten der technischen Aufklärung erläutert. Die rekonstruktive Analyse des Geschehens kann ein wesentlicher Bestandteil der Tatsachenfeststellung sein und damit die rechtliche Einordnung des Geschehens im Sinne einer für beide Seiten, den Versicherer und den Versicherungsnehmer, richtigen Entscheidung absichern.

  • Teilnahmeinformationen

    Teilnehmerkreis

    Das Seminar richtet sich an Leiter und Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen in den Bereichen Kraftfahrtversicherung, Recht und Schaden, Versicherungsvermittler sowie Rechtsanwälte.

     

    Teilnahmegebühr

    Die Teilnahmegebühr umfasst die kompletten Seminarunterlagen und die Bewirtung während der Veranstaltung.

     

    Seminarzeiten

    Das Seminar wird in der Zeit von 09:30 bis 17:00 Uhr durchgeführt. Vormittags und nachmittags findet jeweils eine Kaffeepause von 15 Minuten und mittags eine Pause von 60 Minuten statt.

     

    Hinweise zu FAO und Bildungszeit*

    Sie erhalten für Ihre Teilnahme ein Zertifikat über 6 Stunden nach § 15 FAO bzw. 6 Stunden Bildungszeit gem. den Vorgaben der IDD.

     

    Veranstaltungsort

    Hilton Cologne Hotel
    Marzellenstraße 13 - 17
    50668 Köln

    Telefon: 0221 13071-2300
    E-Mail: res.cologneathilton.com

     

    Übernachtung

    Hotelbuchungen erfolgen durch die Teilnehmer selbst. Ein begrenztes Zimmerkontingent (149,- € inkl. gesetzl. MwSt. für Zimmer inkl. Frühstück zzgl. Kulturförderabgabe) steht zum Abruf bis vier Wochen vor Seminartermin unter dem Stichwort "VersicherungsForum" zur Verfügung.

     

    * Wir übernehmen keine Garantie für die Anerkennung der Fortbildung durch einzelne Rechtsanwaltskammern. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Web-Code
VF204
Preis

490,00 zzgl. ges. Mwst.

583,10 € inkl. gesetzl. MwSt. Bei einer Sammelanmeldung zu derselben Veranstaltung erhält der dritte sowie jeder weitere Teilnehmer desselben Unternehmens 25% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

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