Ein Rückblick in die über 60-jährige Geschichte der DVA

Heute
Die drei Partner – BWV Verband, BWV Regional und DVA – arbeiten im Rahmen des Bildungsnetzwerks Versicherungswirtschaft eng zusammen.
Im Bildungsnetzwerk engagieren sich über 3.000 Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Assekuranz ehrenamtlich als Vereinsvorstände, Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Studienleiterinnen und Studienleiter, Dozentinnen und Dozenten und als Mitwirkende in Arbeitsgruppen.

2011
Im Zuge der europaweiten Umstellung des Hochschulsystems das berufsbegleitende Studium zum/zur Versicherungsbetriebswirt/-in (DVA) in ein anerkanntes akademisches Hochschulstudium mit Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) umgewandelt. Das Studium Bachelor of Insurance Management (B.A.) wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln und den BWV Regional an den Standorten München, Berlin, Köln, Frankfurt/Wiesbaden, Stuttgart und Dortmund angeboten.

2000
Ende des Jahres 2000 fällt die Entscheidung, den Geschäftsbereich DVA aus dem BWV auszugründen und als "neue" Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH durch ihre Gesellschafter Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV), Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ins Leben zu rufen. Die "neue" DVA agiert seither als brancheninterner, unternehmensübergreifender Informations- und Bildungsanbieter.

Ende 1995
Die DVA wird in das Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) eingegliedert und die Gesellschaft zur Förderung der Deutschen Versicherungs-Akademie e.V. liquidiert. Als Geschäftsbereich des BWV konzentriert sich die DVA fortan auf das Studium zum/zur Versicherungsbetriebswirt/in (DVA), die sozialpolitischen und Ausbilder-Seminare sowie die Fachtagungen für die Branche.

1974
Es erfolgt die Neukonzeption des Studium zum/zur Versicherungsbetriebswirt/in (DVA), das nunmehr in berufsbegleitender Form und an verschiedenen Studienorten in Deutschland durchgeführt wird. 

Ende 1971
Die Mitgliederversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Deutschen Versicherungs-Akademie e.V.beschließt die DVA neu zugestalten und den Sitz nach München zum Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland zu verlegen. Damit konzentriert sich die DVA nicht mehr nur auf das Studium zum/zur Versicherungsbetriebswirt/in (DVA), sondern erweitert ihr Angebot auf ein allgemeines Weiterbildungsangebot für Mitarbeiter und Führungskräfte in der Branche.

1971
Die Deutsche Versicherungs-Akademie wird in die staatliche Fachhochschule überführt und damit erstmals der Titel "Diplombetriebswirt (FH)" vergeben.

Seit 1963
wird der Titel "Versicherungsbetriebswirt (DVA)" verliehen.

Oktober 1952
Da die Aufgabenstellung, die Arbeits- und Lehrprogramme sowie weitere Anforderungen über den üblichen Rahmen einer Höheren Fachschule hinausgingen, erfolgte die Namensänderung in "Gesellschaft zur Förderung der Deutschen Versicherungs-Akademie e.V.".

Januar 1950
Der Studienbetrieb an der "Höheren Fachschule für das Versicherungswesen e.V." in Köln wird aufgenommen. Vorsitzender des Vereins wurde Karl Haus, das Studium wurde zunächst als Vollzeitstudium durchgeführt. 

März 1949
Professor Dr. Karl Hax (Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität Köln) eröffnete mit einem Bericht über den "Kräftebedarf und die Nachwuchserziehung in der Versicherungswirtschaft" die Diskussion über die Einrichtung einer Versicherungsfachschule. Unterstützt durch 31 Versicherungsunternehmen wurde diese Anregung bald darauf in die Wirklichkeit umgesetzt und so konnte die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) den Lehrbetrieb aufnehmen.