Prozessmanager (DVA)
Prozessmanager (DVA)

Prozessmanager (DVA)

Prozessmanagement in Versicherungsunternehmen professionell gestalten

4.800 € MwSt.-frei

Inkl. Prüfungsgebühr

12.05. - 20.11.2026
Berlin, Online

Preis auf Anfrage

Die individuelle Unternehmenslösung für Ihre Mitarbeiter

  • Individuell – Schulung nach Ihrem Bedarf
  • Flexibel – Vor Ort oder online
  • Lohnend – Kostenvorteil ab 5 Personen
  • Passend – Maßgeschneidertes Angebot für Ihr Team

Die zentrale Fragestellung im Prozessmanagement lautet:

Wer (Akteure) macht was (Aufgaben), wann (zeitliche Abfolge), wie (Qualitätsstandards), womit (Ressourcen) und zu welchem Zweck (Unternehmensziele)?

Diese Definition beschreibt den Kern des Business Process Management (BPM). Prozessmanagement bezeichnet die systematische Gestaltung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen, um Effizienz, Qualität und Kundenzufriedenheit nachhaltig zu verbessern.

Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit von Prozessmanagern. Sie analysieren Abläufe, identifizieren Verbesserungspotenziale und entwickeln Maßnahmen, um Prozesse transparenter, effizienter und kundenorientierter zu gestalten.


Prozessmanagement in Versicherungsunternehmen

Die Zusammenführung funktional getrennter Arbeitsabläufe sowie die Eliminierung nicht wertschöpfender Aktivitäten gehören zu den wichtigsten Zielen des Prozessmanagements.

Gerade in Versicherungsunternehmen – etwa in der Schadenbearbeitung, Policierung oder im Underwriting – entscheidet eine klare Prozessstruktur über:

  • Durchlaufzeiten
  • Fehlerquoten
  • Servicequalität
  • Effizienz der Abläufe


Ein Prozessmanager sorgt dafür, dass diese Prozesse analysiert, strukturiert und kontinuierlich verbessert werden.
Die zunehmende Fokussierung auf Kundenanforderungen erfordert von Mitarbeitenden ein ausgeprägtes prozessorientiertes Denken. Nur qualifizierte Prozessmanager und geschulte Mitarbeitende können zentrale Ziele des Prozessmanagements systematisch erreichen, beispielsweise:

  • höhere Kundenzufriedenheit
  • größere Termintreue
  • höhere Flexibilität
  • stärkere Mitarbeitermotivation
  • kürzere Durchlaufzeiten (z. B. in der Schadenbearbeitung)
  • geringere Prozesskosten
  • reduzierte Fehlerquoten
  • verbesserte Prozessqualität


Hier zeigt sich deutlich der strategische Nutzen und die Vorteile des Prozessmanagements für Versicherungsunternehmen.


Prozessmanagement Grundlagen und strategische Ausrichtung (BPM)

Der Lehrgang vermittelt zunächst die Grundlagen des Prozessmanagements und beantwortet zentrale Fragen wie:

  • Was macht ein Prozessmanager?
  • Welche Ziele verfolgt Prozessmanagement?
  • Welche Methoden werden im Business Process Management eingesetzt?


Teilnehmende erhalten einen strukturierten Überblick über wichtige Themen des BPM Prozessmanagements, darunter:

  • Prozessarten in Unternemen
  • End-to-End-Prozessdenken
  • strategische Ausrichtung des Business Process Management
  • Ziele des Prozessmanagements
  • Phasen im Prozessmanagement
  • Methoden zur Prozessanalyse und Prozessoptimierung


Darauf aufbauend lernen sie, Prozesse zu modellieren, zu analysieren und Optimierungspotenziale systematisch zu identifizieren – zentrale Kompetenzen für zukünftige Prozessmanager.


Ihre Vorteile im Überblick

  • Hochkarätige Referenten aus Praxis und Wissenschaft
  • Aktuelles und interdisziplinäres Wissen im Business Process Management (BPM)
  • Praxisnahe Lösungsansätze für Versicherungsunternehmen
  • Direkte Umsetzbarkeit im beruflichen Alltag
  • Anerkannter Abschluss im Prozessmanagement

Ziele / Nutzen

Der Lehrgang vermittelt praxisnahes Wissen im Prozessmanagement und bereitet Teilnehmende darauf vor, Aufgaben als Prozessmanager im Unternehmen zu übernehmen. Ziel ist es, die Methoden des Business Process Management (BPM) zu verstehen und Prozesse systematisch zu analysieren, zu gestalten und zu optimieren.
Damit unterstützt der Lehrgang Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse effizienter, transparenter und kundenorientierter zu gestalten – zentrale Ziele des modernen Prozessmanagements.

Die Teilnehmenden

  • lernen die Identifikation, Modellierung, Analyse und Gestaltung von Unternehmensprozessen auf allen Ebenen kennen
  • können Prozesse mit definierten Rollen, Rechten und Informationsobjekten nach internationalen Standards modellieren
  • erfahren, wie sich die BPM-Fähigkeiten eines Unternehmens analysieren und bewerten lassen
  • lernen, eine BPM-Roadmap zur strategischen Weiterentwicklung des Prozessmanagements zu erstellen
  • kennen Methoden zur Prozessleistungsmessung und Prozesssteuerung
  • können eine Einführungsstrategie für Business Process Management (BPM) unter Berücksichtigung des Prozessreifegrades entwickeln
  • erhalten Einblick in Inhalte und Abläufe des Prozessportfoliomanagements
  • lernen, Verantwortung für Prozesse zu übernehmen und aktiv zur Weiterentwicklung des Prozessmanagements im Unternehmen beizutragen


Der Lehrgang unterstützt Teilnehmende dabei, ihre Kompetenzen im Business Process Management auszubauen und Prozesse im Unternehmen nachhaltig zu verbessern.

Inhalte

Der Lehrgang vermittelt praxisnah die Grundlagen, Methoden und Phasen des Prozessmanagements und bereitet Teilnehmende darauf vor, Aufgaben als Prozessmanager im Unternehmen zu übernehmen.
Teilnehmende lernen, Business Process Management (BPM) strategisch im Unternehmen zu verankern, Prozesse systematisch zu analysieren und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Dabei stehen sowohl die Ziele des Prozessmanagements als auch konkrete Methoden des BPM Prozessmanagements im Mittelpunkt.


Modul 1 – Basics und strategische Ausrichtung im Prozessmanagement

Zum Einstieg erhalten die Teilnehmenden eine fundierte Einführung in die Definition Prozessmanagement sowie in zentrale Konzepte des Business Process Management (BPM).
Dabei wird erläutert, was Prozessmanagement bedeutet und welche Rolle Prozessmanager in der strategischen Weiterentwicklung von Unternehmensprozessen einnehmen. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für Struktur, Nutzen und Vorteile des Prozessmanagements im Unternehmen zu entwickeln.
Im Fokus stehen außerdem die strategische Ausrichtung von Prozessen sowie der Aufbau eines ganzheitlichen Prozessmanagementsystems.

Auszug aus den Inhalten

  • Definition: Was ist Prozessmanagement und was bedeutet Prozessmanagement?
  • Kontext und Zweck des Prozessmanagements im eigenen Unternehmen
  • BPM Prozessmanagement – Frameworks und historische Entwicklung
  • Prozessmanagement-Übersichtsmodell
  • Strategische Ausrichtung von Prozessen aus Unternehmensperspektive
  • Aufbau von Prozessarchitekturen
  • Governance und Performance im Business Process Management
  • Priorisierung von Prozessen und Prozessoptimierungen

 

Modul 2 – Prozessoptimierung I: Auftrag bis Analyse

Dieses Modul bildet das Herzstück der Arbeit eines Prozessmanagers.
Teilnehmende lernen zentrale Methoden im Prozessmanagement, mit denen bestehende Unternehmensprozesse strukturiert analysiert und bewertet werden können.
Im Mittelpunkt stehen die systematische Prozesserhebung, Modellierung und Analyse als wichtige Grundlage für spätere Prozessverbesserungen.

Auszug aus den Inhalten

  • Gemeinsame Prozessauftragsklärung
  • Vorgehensvarianten und Teambesetzung im Prozessmanagement
  • Methoden zur Prozesserhebung und Prozessanalyse
  • Modellierungspraxis im Business Process Management
  • Prozessnotation BPMN – Historie und Bedeutung
  • BPMN-Modellierung (Basis und Expertenniveau)
  • Analyse und Erforschung von Geschäftsprozessen

 

Modul 3 – Prozessoptimierung II: Design bis Einführung

In diesem Modul lernen Teilnehmende, wie Prozessmanager neue Soll-Prozesse entwickeln und implementieren.
Dabei werden kreative Methoden, technische Möglichkeiten und strukturierte Prozessmanagement-Methoden miteinander kombiniert, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.
Der Fokus liegt auf der Gestaltung und Umsetzung optimierter Prozesse – einer zentralen Aufgabe im Business Process Management.

Auszug aus den Inhalten

  • Prozess-Technologien und BPM Tools
  • Anforderungen an moderne Prozesslösungen
  • Generierung von Optimierungsideen
  • Generische Methoden der Prozessoptimierung
  • Design-Thinking-Ansätze im BPM Prozessmanagement
  • Erstellung von Entscheidungsvorlagen
  • Umsetzungsplanung und Prozessübergabe
  • Veränderungsbegleitung und typische Fallstricke

 

Modul 4 – Kontinuierliche Verbesserung und Prozessmanagement-System

Nach der Einführung optimierter Prozesse steht die nachhaltige Steuerung im Mittelpunkt.
Teilnehmende lernen, wie Prozessmanager die kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen sicherstellen und welche Instrumente im Prozessmanagement-System eingesetzt werden.
Hier wird deutlich, welche Vorteile Prozessmanagement für Unternehmen bietet: mehr Transparenz, bessere Steuerbarkeit von Abläufen und kontinuierliche Prozessoptimierung.

Auszug aus den Inhalten

  • Kontinuierliche Prozessverbesserung (KVP)
  • Rollen und Verantwortlichkeiten im Prozessmanagement
  • Prozessmanager Aufgaben und organisatorische Verankerung
  • Anwendung des PDCA-Zyklus in der Praxis
  • Prozesscontrolling und Prozessmonitoring
  • Bestandteile eines ganzheitlichen Prozessmanagement-Systems
  • Reifegrad-Assessment im Business Process Management
  • Anpassung und Weiterentwicklung von Prozessen
  • Transfer in die eigene Unternehmenspraxis
  • Prüfungsvorbereitung

Prüfung

Nach erfolgreicher Absolvierung aller vier Module des Lehrgangs erfolgt eine schriftliche Abschlussprüfung. Diese findet im direkten Anschluss an Modul 4 statt.
Mit Bestehen der Prüfung erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat: „Geprüfte/-r Prozessmanager/-in (DVA)“

Der Abschluss dokumentiert fundierte Kompetenzen im Business Process Management (BPM) und bestätigt die Fähigkeit, Unternehmensprozesse zu analysieren, zu modellieren, zu optimieren und nachhaltig zu steuern. Damit qualifizieren sich Absolventinnen und Absolventen gezielt für die Rolle als Prozessmanager in Versicherungsunternehmen.


Internationale Zertifizierung: Certified Business Process Professional (CBPP®)

Zusätzlich haben Teilnehmende auf Anfrage die Möglichkeit, sich individuell auf die internationale Zertifizierung zum Certified Business Process Professional (CBPP®) vorzubereiten. Die CBPP®-Zertifizierung gilt international als anerkannter Nachweis fundierter Kenntnisse im Prozessmanagement und im Business Process Management. Sie bietet eine zusätzliche Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen im Bereich Prozessmanagement auf globaler Ebene zu dokumentieren.


Digitaler Kompetenznachweis: Open Badge

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten Absolventinnen und Absolventen neben dem DVA-Zertifikat ein digitales Open Badge.
Dieses digitale Zertifikat ermöglicht es, die erworbenen Qualifikationen als Prozessmanager transparent online darzustellen – beispielsweise auf LinkedIn, in digitalen Lebensläufen oder im internen Kompetenzmanagement.


Hinweise zur Prüfungsdurchführung

Die Zertifizierungsprüfung findet online statt. Dabei wird eine automatisierte Beaufsichtigungssoftware eingesetzt.
Weitere organisatorische Informationen zur Prüfung erhalten die Teilnehmenden in der Teilnahmeinformation.

Teilnahmeinformationen

Zielgruppe – Für wen eignet sich die Weiterbildung Prozessmanagement?

Der Lehrgang richtet sich an Mitarbeitende, die aktiv am Aufbau, an der Steuerung oder an der Weiterentwicklung des Prozessmanagements im Unternehmen beteiligt sind.
Angesprochen werden insbesondere:

  • strategische Prozessverantwortliche
  • zukünftige oder bereits tätige Prozessmanager
  • Fach- und Führungskräfte mit Prozessverantwortung
  • interne Organisationsentwickler
  • interne und externe Berater im Bereich Business Process Management (BPM)

Der Lehrgang ist branchenoffen konzipiert. Praxisbeispiele und Anwendungsfälle legen jedoch einen besonderen Schwerpunkt auf Versicherungsunternehmen und deren spezifische Prozessstrukturen (z. B. Schadenbearbeitung, Underwriting, Policierung).
Damit eignet sich die Weiterbildung sowohl für Mitarbeitende aus der Versicherungswirtschaft als auch für Organisationen anderer Branchen, die strukturiertes Business Process Management etablieren oder professionalisieren möchten.


Die Teilnahmegebühr umfasst:

  • gemeinsames Mittagessen
  • Tagungsgetränke
  • umfangreiche Arbeitsunterlagen


Die Rechnungsstellung erfolgt vor jedem Modul separat.
Zusätzlich fällt eine Prüfungsgebühr in Höhe von 190,00 € (MwSt.-frei) an.


Durchführung und Organisation

  • 4 Module
  • jeweils 2 Tage
  • Unterrichtszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr


Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden mit der Anmeldebestätigung Zugang zum Abrufkontingent sowie weitere Informationen zur Hotelbuchung im jeweiligen Seminarhotel.

Unsere Datenschutzhinweise für Teilnehmer:innen finden Sie hier.

Abschluss

Geprüfte/-r Prozessmanager/-in (DVA)

Referent:innen

  • Marc Richter

    Diplom Kaufmann, Seniorberater, Lehrdozent (SG) für systemische Organisationsberater, Coaches und Unternehmensentwickler am zsfb Heidelberg, Lehraufträge zu Führungspsychologie und Servant Leadership, Prozessmanagement und Organisations-Experte (CBPP, Lean Manager/KVP Spezialist, Six Sigma Black Belt, Organisator), Scrum Master, Projektmanager, „Agil“ Coach.

  • Dr. Rainer Feldbrügge

    Dr. phil. an der Universität Bielefeld, Organisationsberater mit Schwerpunkt Prozess und Changemanagement, Lehrauftrag Prozessmanagement Technische Hochschule Deggendorf, Organisationsberater, Prozessmanager, Mitglied der Gesellschaft für Organisation, Autor von Fachbüchern zum Thema Systemisches Prozessmanagement

  • Prof. Dr. Jan Mendling

    Einstein-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin; Buchautor, Trainer und Unternehmensgründer im Bereich des Prozessmanagements

Info-Cockpit

Termine

12. - 13.05.2026
Berlin
17. - 18.06.2026
Berlin
10. - 11.09.2026
Berlin
11. - 12.11.2026
Berlin
20.11.2026
Online

Abschluss

Geprüfte/-r Prozessmanager/-in (DVA)

Dauer

Präsenz 4 Module à 2 Tage, jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr

Prüfung: 90 Minuten online

Abschluss

Geprüfte/-r Prozessmanager/-in (DVA)

Dauer

Präsenz 4 Module à 2 Tage, jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr

Prüfung: 90 Minuten online

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Diana Brenke

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