Die individuelle Unternehmenslösung für Ihre Mitarbeiter
Die zentrale Fragestellung im Prozessmanagement lautet:
Wer (Akteure) macht was (Aufgaben), wann (zeitliche Abfolge), wie (Qualitätsstandards), womit (Ressourcen) und zu welchem Zweck (Unternehmensziele)?
Diese Definition beschreibt den Kern des Business Process Management (BPM). Prozessmanagement bezeichnet die systematische Gestaltung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen, um Effizienz, Qualität und Kundenzufriedenheit nachhaltig zu verbessern.
Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit von Prozessmanagern. Sie analysieren Abläufe, identifizieren Verbesserungspotenziale und entwickeln Maßnahmen, um Prozesse transparenter, effizienter und kundenorientierter zu gestalten.
Prozessmanagement in Versicherungsunternehmen
Die Zusammenführung funktional getrennter Arbeitsabläufe sowie die Eliminierung nicht wertschöpfender Aktivitäten gehören zu den wichtigsten Zielen des Prozessmanagements.
Gerade in Versicherungsunternehmen – etwa in der Schadenbearbeitung, Policierung oder im Underwriting – entscheidet eine klare Prozessstruktur über:
Ein Prozessmanager sorgt dafür, dass diese Prozesse analysiert, strukturiert und kontinuierlich verbessert werden.
Die zunehmende Fokussierung auf Kundenanforderungen erfordert von Mitarbeitenden ein ausgeprägtes prozessorientiertes Denken. Nur qualifizierte Prozessmanager und geschulte Mitarbeitende können zentrale Ziele des Prozessmanagements systematisch erreichen, beispielsweise:
Hier zeigt sich deutlich der strategische Nutzen und die Vorteile des Prozessmanagements für Versicherungsunternehmen.
Prozessmanagement Grundlagen und strategische Ausrichtung (BPM)
Der Lehrgang vermittelt zunächst die Grundlagen des Prozessmanagements und beantwortet zentrale Fragen wie:
Teilnehmende erhalten einen strukturierten Überblick über wichtige Themen des BPM Prozessmanagements, darunter:
Darauf aufbauend lernen sie, Prozesse zu modellieren, zu analysieren und Optimierungspotenziale systematisch zu identifizieren – zentrale Kompetenzen für zukünftige Prozessmanager.
Ihre Vorteile im Überblick
Der Lehrgang vermittelt praxisnahes Wissen im Prozessmanagement und bereitet Teilnehmende darauf vor, Aufgaben als Prozessmanager im Unternehmen zu übernehmen. Ziel ist es, die Methoden des Business Process Management (BPM) zu verstehen und Prozesse systematisch zu analysieren, zu gestalten und zu optimieren.
Damit unterstützt der Lehrgang Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse effizienter, transparenter und kundenorientierter zu gestalten – zentrale Ziele des modernen Prozessmanagements.
Die Teilnehmenden
Der Lehrgang unterstützt Teilnehmende dabei, ihre Kompetenzen im Business Process Management auszubauen und Prozesse im Unternehmen nachhaltig zu verbessern.
Der Lehrgang vermittelt praxisnah die Grundlagen, Methoden und Phasen des Prozessmanagements und bereitet Teilnehmende darauf vor, Aufgaben als Prozessmanager im Unternehmen zu übernehmen.
Teilnehmende lernen, Business Process Management (BPM) strategisch im Unternehmen zu verankern, Prozesse systematisch zu analysieren und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Dabei stehen sowohl die Ziele des Prozessmanagements als auch konkrete Methoden des BPM Prozessmanagements im Mittelpunkt.
Modul 1 – Basics und strategische Ausrichtung im Prozessmanagement
Zum Einstieg erhalten die Teilnehmenden eine fundierte Einführung in die Definition Prozessmanagement sowie in zentrale Konzepte des Business Process Management (BPM).
Dabei wird erläutert, was Prozessmanagement bedeutet und welche Rolle Prozessmanager in der strategischen Weiterentwicklung von Unternehmensprozessen einnehmen. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für Struktur, Nutzen und Vorteile des Prozessmanagements im Unternehmen zu entwickeln.
Im Fokus stehen außerdem die strategische Ausrichtung von Prozessen sowie der Aufbau eines ganzheitlichen Prozessmanagementsystems.
Auszug aus den Inhalten
Modul 2 – Prozessoptimierung I: Auftrag bis Analyse
Dieses Modul bildet das Herzstück der Arbeit eines Prozessmanagers.
Teilnehmende lernen zentrale Methoden im Prozessmanagement, mit denen bestehende Unternehmensprozesse strukturiert analysiert und bewertet werden können.
Im Mittelpunkt stehen die systematische Prozesserhebung, Modellierung und Analyse als wichtige Grundlage für spätere Prozessverbesserungen.
Auszug aus den Inhalten
Modul 3 – Prozessoptimierung II: Design bis Einführung
In diesem Modul lernen Teilnehmende, wie Prozessmanager neue Soll-Prozesse entwickeln und implementieren.
Dabei werden kreative Methoden, technische Möglichkeiten und strukturierte Prozessmanagement-Methoden miteinander kombiniert, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.
Der Fokus liegt auf der Gestaltung und Umsetzung optimierter Prozesse – einer zentralen Aufgabe im Business Process Management.
Auszug aus den Inhalten
Modul 4 – Kontinuierliche Verbesserung und Prozessmanagement-System
Nach der Einführung optimierter Prozesse steht die nachhaltige Steuerung im Mittelpunkt.
Teilnehmende lernen, wie Prozessmanager die kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen sicherstellen und welche Instrumente im Prozessmanagement-System eingesetzt werden.
Hier wird deutlich, welche Vorteile Prozessmanagement für Unternehmen bietet: mehr Transparenz, bessere Steuerbarkeit von Abläufen und kontinuierliche Prozessoptimierung.
Auszug aus den Inhalten
Zulassungsvoraussetzungen
Zur Prüfung wird zugelassen, wer an jedem Modul mindestens 70% teilgenommen hat.
Anmeldung und Fristen
Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt mit der Buchung des Lehrgangs.
Prüfungsgebühr
Die Prüfungsgebühr der Prüfung beträgt 200€.
Dauer und Ablauf der Prüfung
Die Prüfung wird nach Absolvierung aller vier Module online durchgeführt und beinhaltet die Lehrinhalte aller Module.
Die Bearbeitungszeit der Prüfung beträgt 90 Minuten.
Die Prüfung besteht aus geschlossenen Fragen.
Im Rahmen der Prüfung kommt eine automatisierte Beaufsichtigungssoftware zum Einsatz. Weitere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vor der Prüfung oder auf Nachfrage bei Ihrem Ansprechpartner.
Hilfsmittel
Zugelassen sind ein nicht programmierbarer Taschenrechner, ein unbeschriebenes Blatt Papier sowie Schreibmittel.
Bewertung der Prüfung
Für die Bewertung werden folgende Noten verwendet:
| 1 = sehr gut (eine hervorragende Leistung) | 92 – 100% |
| 2 = gut (eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt) | 81 – 91% |
| 3 = befriedigend (eine Leistung, die den durchschnittlichen Anforderungen entspricht) | 67 – 80% |
| 4 = ausreichend (eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt) | 50 – 66% |
| 5 = nicht ausreichend (eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt) | 0 – 49% |
Eine Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 50% der erreichbaren Punkte erzielt wurden.
Bestehen der Prüfung
Nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Weiterbildung erhalten Sie ein DVA-Zertifikat mit dem Titel "Geprüfte/-r Prozessmanager/-in (DVA)" sowie ein Open Badge. Mit diesem können Sie Ihre neu erworbenen Kenntnisse transparent digital präsentieren. Weitere Informationen finden Sie unter Open Badges bei der DVA.
Internationale Zertifizierung: Certified Business Process Professional (CBPP®)
Zusätzlich haben Teilnehmende auf Anfrage die Möglichkeit, sich individuell auf die internationale Zertifizierung zum Certified Business Process Professional (CBPP®) vorzubereiten. Die CBPP®-Zertifizierung gilt international als anerkannter Nachweis fundierter Kenntnisse im Prozessmanagement und im Business Process Management. Sie bietet eine zusätzliche Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen im Bereich Prozessmanagement auf globaler Ebene zu dokumentieren.
Ab Lehrgangsstart April 2027 gilt die aktuelle Prüfungsordnung.
Stand: 01.09.2026
Zielgruppe – Für wen eignet sich die Weiterbildung Prozessmanagement?
Der Lehrgang richtet sich an Mitarbeitende, die aktiv am Aufbau, an der Steuerung oder an der Weiterentwicklung des Prozessmanagements im Unternehmen beteiligt sind.
Angesprochen werden insbesondere:
Der Lehrgang ist branchenoffen konzipiert. Praxisbeispiele und Anwendungsfälle legen jedoch einen besonderen Schwerpunkt auf Versicherungsunternehmen und deren spezifische Prozessstrukturen (z. B. Schadenbearbeitung, Underwriting, Policierung).
Damit eignet sich die Weiterbildung sowohl für Mitarbeitende aus der Versicherungswirtschaft als auch für Organisationen anderer Branchen, die strukturiertes Business Process Management etablieren oder professionalisieren möchten.
Die Teilnahmegebühr umfasst:
Die Rechnungsstellung erfolgt vor jedem Modul separat.
Zusätzlich fällt eine Prüfungsgebühr in Höhe von 190,00 € (MwSt.-frei) an.
Durchführung und Organisation
Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden mit der Anmeldebestätigung Zugang zum Abrufkontingent sowie weitere Informationen zur Hotelbuchung im jeweiligen Seminarhotel.
Unsere Datenschutzhinweise für Teilnehmer:innen finden Sie hier.
Geprüfte/-r Prozessmanager/-in (DVA)
Ein Prozessmanager ist für die Analyse, Gestaltung und kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen im Unternehmen verantwortlich. Ziel ist es, Abläufe effizienter, transparenter und kundenorientierter zu gestalten. Prozessmanager arbeiten häufig an der Schnittstelle zwischen Fachbereichen, IT und Management und nutzen Methoden des Business Process Management (BPM).
Ein Prozessmanager analysiert bestehende Unternehmensprozesse, identifiziert Optimierungspotenziale und entwickelt neue Prozessstrukturen. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Prozessmodellierung, Prozessanalyse, Prozessoptimierung sowie die Einführung von Prozessmanagement-Methoden im Unternehmen.
Zu den typischen Prozessmanager Aufgaben gehören:
Die Definition Prozessmanagement beschreibt die systematische Gestaltung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen in einem Unternehmen. Ziel des Business Process Management (BPM) ist es, Abläufe effizient zu organisieren, Qualität zu steigern und Unternehmensziele besser zu erreichen.
Die Ziele des Prozessmanagements bestehen darin, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und die Zusammenarbeit im Unternehmen zu verbessern. Typische Ziele sind:
Die Vorteile des Prozessmanagements zeigen sich insbesondere in einer verbesserten Organisation von Unternehmensabläufen. Unternehmen profitieren von:
Zu den wichtigsten Methoden im Prozessmanagement gehören unter anderem:
Diese Methoden helfen Prozessmanagern dabei, Prozesse strukturiert zu analysieren und nachhaltig zu optimieren.
Das Prozessmanagement folgt typischerweise mehreren Phasen:
Diese Phasen des Prozessmanagements bilden die Grundlage für ein strukturiertes Business Process Management im Unternehmen.