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Seminarreihe Risk Engineering

Praktische Ansätze zur Schadenverhütung und Risiko

  • Konzept

    Ziel ist es, in kurzen Einheiten tief in verschiedene Aspekte des Risk Engineering einzusteigen.

    Mit großer fachlicher Expertise und hohem Praxisbezug erläutert der Trainer in einstündigen Seminaren unterschiedliche Themen um diese Risiken erfolgreich identifizieren, analysieren und bewerten zu können. Anschließend werden entsprechende Maßnahmen abgeleitet. 

    Anhand zahlreicher praktischer Beispiele werden die Teilnehmenden fachlich und methodisch zu unterschiedlichen Bestandteilen abgeholt. 

    Alle Terminen können sowohl einzeln, als auch im Komplettpaket gebucht werden.

     

    Feuerrisiken07.10.202410:00 - 11:00 Uhr
    Schadenereignisse14.10.202410:00 - 11:00 Uhr
    Lithiumbatterien21.10.2024 10:00 - 11:00 Uhr
    Wärmedämmung28.10.202410:00 - 11:00 Uhr
    Betriebsunterbrechung04.11.2024 10:00 - 11:00 Uhr
    Konventionelle Schadenverhütung11.11.2024 10:00 - 11:00 Uhr
    System. Risikoanalyse18.11.202410:00 - 11:00 Uhr
    Höchstschaden25.11.2024 10:00 - 11:00 Uhr


     

     

  • Inhalte

    Themenangebote: 

    Feuerrisiken und Betriebsgefahren 


    Feuerrisiken und Betriebsgefahren

    Inhaltliche Zusammenfassung: Das Branddreieck ist bei der risikotechnischen Bewertung von Feuerrisiken mehr als nur eine geometrische Figur. Mit diesem Modell lassen sich Risiken und Gefahren anschaulich beschreiben sowie Brandszenarien und Schadenereignisse verständlich erklären.  
    Unterschiedliche Materialien besitzen unterschiedliche Stoffeigenschaften. Aus den unterschiedlichen Brandkenngrößen einzelner Materialien leitet sich zum Teil ein sehr unterschiedliches Brandverhalten ab. 
    Lernziel: Im Vortrag werden Ihnen verschiedene Brandkenngrößen vorgestellt, die das risikotechnische Verständnis von Brandverläufen und Schadenszenarien liefern.  
    Sie erfahren, wie man aus dem Branddreieck Maßnahmen zur effektiven Schadenverhütung ableiten und daraus wirksame Schutzkonzepte entwickeln kann.

    Schadenereignisse mit komplexen Brandszenarien 


    Inhaltliche Zusammenfassung: Insbesondere versteckten Brandlasten und ungewöhnliche Zündquellen führen häufig zu unerwarteten Brandverläufen. Auch explosionsartige Brandszenarien leiten sich nicht immer nur aus explosionsgefährlichen Stoffen ab. 
    Neben den typischen Sachschäden, die das primäre Brandereignis durch Flammen und Wärmestrahlung verursacht, kommt es durch Brandrauch und Sekundärbrände häufig zu Brandfolgeschäden mit weitreichenden Auswirkungen.  
    Lernziel: Im Vortrag werden Ihnen verschiedene Schadenszenarien und deren Auswirkungen, sowie deren Anforderungen an Maßnahmen zur Schadenverhütung vorgestellt.  
    Sie erfahren, wie sich Brandgefahren und Sicherheitsrisiken zum Teil aus sehr unterschiedlichen und zumeist unerwarteten Ursachen ableiten und warum es trotz augenscheinlich geringer Brandgefahren dennoch zu komplexen Brandszenarien kommen kann.

    Konventionelle Schadenverhütung im Wandel 


    Inhaltliche Zusammenfassung: Der traditionelle Umgang mit Risiken konzentriert sich auf konventionelle Schutzkonzepte und orientiert sich neben dem abwehrenden Brandschutz durch die Feuerwehr vordergründig an baulichen Brandschutzvorkehrungen, technischen Sicherheitssystemen und organisatorischen Schutzmaßnahmen. Traditionelle Maßnahmen konventioneller Schadenverhütung mit klassischen Schutzkonzepten genügen den heutigen Anforderungen an einen risiko-adäquaten Umgang mit Gefahren nur noch bedingt.  
    Großschadenereignisse mit komplexen Brandszenarien verlangen eine weitergehende Bewertung von Feuerrisiken und Brandgefahren. Im Fokus stehen die komplexen Wechselwirkungen von unterschiedlichen Risikofaktoren und damit das interaktive Zusammenspiel verschiedener Schutzmaßnahmen.  
    Lernziel: Im Vortrag werden Ihnen die Anforderungen an eine erweiterte Risikowahrnehmung vorgestellt und traditionelle Schutzkonzepte im Licht internationaler Schadenerfahrung bewertet.  
    Sie erfahren, warum es trotz augenscheinlich guter Brandschutzmaßnahmen trotzdem brennt. 

    Betriebsunterbrechung - Ertragsausfall 


    Inhaltliche Zusammenfassung: Zu jeder Zeit und an jedem Ort sind Unternehmen Bedrohungen ausgesetzt, die zu einer Betriebsunterbrechung mit einem Ertragsausfall führen können. Ein Unternehmen, das für einen längeren Zeitraum seine Tätigkeit nicht fortführen kann, kann keinen Umsatz generieren.  
    Ein Unternehmen, das keinen Umsatz generiert, kann nicht überleben. Eine Vielzahl von Bedrohungsszenarien können zu folgenschweren Betriebsunterbrechungen führen. Neben der direkten Bedrohung bestehen zudem Rückwirkungs- und Wechselwirkungsrisiken. Vernetzte Abhängigkeiten können zudem komplexe Kumul-Szenarien verursachen. 
    Lernziel: Im Vortrag werden Ihnen die Anfälligkeit von Lieferketten in einer komplexen Risikolandschaft sowie die Wirkung von Störungen im unternehmensinternen Wirtschaftskreislauf vorgestellt.  
    Sie erfahren, wie man mit wirksamen Maßnahmen die Unterbrechung einer Wertschöpfungskette abwenden kann.

    Systematische Risikoanalyse und qualifizierte Risikobewertung 
     

    Inhaltliche Zusammenfassung: Die methodische Analyse und Bewertung von Risiken und Gefahren erfordert die systematische Berücksichtigung aller Einflussfaktoren in ihrer Ursache und Wirkung. Die systematische Risikoanalyse und die qualifizierte Risikobewertung liefern die methodische Grundlage für den Umgang mit Risiken und Gefahren.  
    Ein vierteiligen Kreislaufprozess zielt darauf ab, die Risikolandschaft kontinuierlich zu verbessern. Zunächst müssen Risiken und Gefahren identifiziert und erfasst, sowie analysiert und bewertet werden. Ihre Wirkung findet effektive Schadenverhütung in der praktischen Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Die Überprüfung der Umsetzung relevanter Maßnahmen sowie deren regelmäßige Revision bilden einen elementaren Baustein im Sinne einer nachhaltigen Verbesserung der Risikolandschaft. 
    Lernziel: Im Vortrag wird Ihnen die Methodik für die Erstellung eines Gefahren-spezifischen Risikoprofils vorgestellt.  
    Sie erfahren, was bei der quantitativen Risikobewertung gegenüber einer qualitative Risikoabschätzung zu beachten ist.

    Höchstschaden Erwartung (PML, MFL, etc.) 
    versus Normalschaden Erwartung (EML, NLE, etc.) 


    Inhaltliche Zusammenfassung: Für die versicherungstechnische Betrachtung geht man unabhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit grundsätzlich vom denkbar größtmöglichen Schadenausmaß aus. Grundsätzlich stellt die gezeichnete Versicherungssumme die eingegangene Verpflichtung dar. In der Realität ist dies allerdings ein eher theoretischer Ansatz. In der Praxis ist durch ein einzelnes Ereignis nur äußerst selten die gesamte Versicherungssumme exponiert. Aus diesem Grund bildet für eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Zeichnungskapazität nicht die Versicherungssumme sondern das Höchstschadenereignis die Bemessungsbasis. 
    Lernziel: Im Vortrag werden Ihnen verschiedene Bewertungsmaßstäbe zur Einstufung von Schadenszenarien und deren Auswirkungen vorgestellt.  
    Sie erfahren, warum bei einer Ermittlung der Höchstschaden Erwartung insbesondere außergewöhnliche Gefahren und unerwartete Schadenszenarien mit sehr geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten zugrunde gelegt werden.

    Lithiumbatterien und moderne Energiespeichersysteme
     

    Inhaltliche Zusammenfassung: Der Einsatz von mobilen elektronischen Kleinanwendungen hat zur massenhaften Verbreitung von Lithiumbatterien geführt. Aber auch für stationäre Energiespeicher gewinnen Lithiumbatterien zunehmend an Bedeutung und erfahren eine geradezu explosionsartige Entwicklung im Bereich der Elektromobilität.  
    Grundsätzlich sind Lithiumbatterien und auch die entsprechenden Ladetechnologien bei ordnungsgemäßem Umgang und sachgerechter Handhabung als vergleichsweise sicher anzusehen. Aus der Verwendung bestimmter chemischer Verbindungen im Zusammenhang mit hohen Energiedichten können sich allerdings spezifische Gefahrenpotenziale ergeben, die eine besondere Sicherheitsbetrachtung erfordern.  
    Lernziel: Im Vortrag werden Ihnen Brandgefahren und Feuerrisiken von Lithiumbatterien vorgestellt.  
    Sie erfahren, welche brandschutztechnischen Maßnahmen erforderlich sind, um daraus wirksame Schutzkonzepte abzuleiten. 

    Wärmedämmung aus geschäumten Kunststoffen 
     

    Inhaltliche Zusammenfassung: Bei der Wärmedämmung von Gebäuden werden vorzugsweise Dämmmaterialien aus geschäumten Kunststoffen eingesetzt. Ungeachtet ihrer anwendungstechnischen Vorteile können sich daraus gravierende brandschutztechnische Nachteile ergeben.  
    Auch wenn Dämmmaterialien aus geschäumten Kunststoffen baurechtlich zugelassen sind, verbirgt sich hinter dem Begriff „schwer entflammbar“ dennoch ein kritisches Brandverhalten. Die extreme Wärmefreisetzung im Brandfall und die Tatsache, dass sich diese Brandlasten außerhalb des Wirkungsbereiches von Löschanlagen befinden, stellen hohe Anforderungen an ein wirksames Schutzkonzept und bringen Feuerwehrkräfte im Hinblick auf Löschwassermenge und Einsatztaktik an ihre Leistungsgrenzen. 
    Lernziel: Im Vortrag werden Ihnen Brandgefahren und Feuerrisiken von Dämmmaterialien aus geschäumten Kunststoffen vorgestellt.  
    Sie erfahren, welche brandschutztechnischen Maßnahmen erforderlich sind, um daraus wirksame Schutzkonzepte abzuleiten.
     

  • Teilnahmeinformationen

    Zielgruppe

    Versicherer, Rückversicherer, Versicherungsmakler aus den Bereichen Risk Engineering, Risk Consulting, Loss Control (Risiko Ingenieure, Underwriter, Schadenregulierer, etc.). Insbesondere werden auch Absolventen des Studiengangs Technischer Underwriter (DVA) angesprochen, für die diese Seminarreihe ein wertvolles Aufbautraining zur absolvierten Ausbildung bietet.

    Bildungszeit
    Einige Teilnehmende müssen aufgrund der IDD Vorschriften Bildungszeiten pro Kalenderjahr nachweisen. Gerne schreiben wir Ihnen, unter der Voraussetzung, dass Sie auch anwesend waren, Ihre Weiterbildungszeiten gemäß den Anrechnungsregeln zum Ende eines jeden Kalenderjahres gut.

    Ablauf
    Die Online-Seminare finden in der Regel montags statt. Die Online-Termine können entweder einzeln oder als komplette Seminarreihe gebucht werden. 

    Unsere Datenschutzhinweise für Teilnehmer:innen finden Sie hier.

Web-Code
V7603
Preis

99,00 € netto
117,81 € brutto

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